In Hanoi haben wir erstmal die Stadt erkundet. Zunaechst waren wir zu Fuss unterwegs und spaeter sind wir mit ner Riksha mitgefahren. Und da wir eben GLueckskinder auf dieser Reise sind und unser Rikshafahrer bei Rot ueber die Ampel ist, hatten wir erstmal nen kleinen Unfall. Ein Motorrad ist uns in die Seite gedonnert, aber nicht zu schlimm, so dass es gleich weiter ging.
Der Verkehr ist wahhhhnsinn :) und es ist interessant, was alles auf den kleinen Motorraedern transportiert wird. Neben Glasscheiben, Obst, Schraenken bzw. Schrankwaenden, ganzen Familien... wahnsinn.
Natuerlich haben wir uns das Hoh Chih Minh Mausoleum angeschaut.
Zumindest haben wir nach zwei interessanten Tagen die Stadt verlassen und sind in die Halong Bucht geduest. Ca. 3 Stunden von Hanoi aus in Richtung Osten. Am Hafen angekommen, gings auf ein super tolles Boot (eher Partyschiff) und dann ab durch die Bucht zum Kajakfahren. Wir hatten super schoenes Wetter und haben die Tour sehr genossen. Schon schoen anzusehen, wie die Felsen aus dem Wasser herausragen.
In der Bucht waren wir zwei Stunden Kajakfahren und wir haben gedacht unsere Arme fallen ab. Am Abend gabs neben super vielem Essen noch Trinkspiele, die wir vermieden haben, da uns die Kohle zu schade war und dann gings ab in die Kabine. Am zweiten Tag haben wir auf der Insel "Cat Ba" genaechtigt. Waren Hiken (wo nicht immer alles so sicher aussah (siehe Bilder)) und am Strand. Waren paar schoene Tage... -
Nach der Halong Bucht gings wieder direkt nach Hanoi und ueber Nacht (wir haben uns das Hop-On-Hop-Off-Ticket geholt, mit dem wir bis nach Saigon je nach Lust und Laune, egal an welchem Tag einen Bus nehmen koennen) nach Hue gefahren. Die Nachtbusse sind der Hammer :) So was hab ich noch nie gesehen und so was gabs nicht einmal in Suedamerika. Es gibt drei Reihen im Bus, jeweils Doppelstockbetten. Man liegt, wie im Bett ziemlich bequem und mit den Fuessen immer beim Vodermann unter dem Kopf

In Hue wurden wir an einem Hotel rausgeschmissen, in welchem wir gleich geblieben sind. Die Unterkuenfte in ganz Vietnam sind der Hammer. In halben Luxushotels haben wir geschlafen und das fuer 3 Dollar pro Person und Nacht. In Hue haben wir dann ne Tour mit den EASY-Ridern gemacht, das sind Typen auf Motorraedern, die einen durch die Gegend fahren und einem alles zeigen. Als Einheimische wissen die natuerlich wo es was zu sehen gibt. Also Helm auf und ab gings durch die Stadt, Reisfelder, Museen,... war auch ein echt schoener und erlebnisreicher Tag.. Vietnam mal von einer anderen Seite, denn die Touren in den Reisebueros sind eben immer leider sehr touristisch (und teuer :)
Natuerlich gabs auch Kultur und die jungen Moenche in den Tempeln haben mich persoenlich sehr beeindruckt, vor allem ihre Frisuren...
Doch am besten war die Omi im "Reismuseum" :)) Ich war hin und weg und wir mussten mit der Susi viel lachen. Unser Easy-Rider hat uns in einem fast unverstaendlichem Englisch alles erklaert (war aber suess, dass er sich so viel Muehe gegeben hat) und die Omi hat dazu immer die Praxis gezeigt. Die ging ab kann ich euch sagen!! :)) Sie hat teilweise dazu gesungen, war echt genial.

Nach HUE gings mit dem Bus weiter nach HOI AN, der Schneiderstadt um schon einmal vorzugreifen. In Hoi An hatten wir wieder ein tolles Hotel, mit Fernseher, wo wir einfach an einem Abend auch den Zimmerservice ausprobieren MUSSTEN :)) Die Stadt selbst ist sehr touristisch und es ist krass anzusehen, wie drumherum viele neue Hotels vor allem am China-Beach gebaut werden. Ganze Resorts mit riesen Mauern. In Hoi An haben wir einen Baecker gefunden und haben erstmal den halben Tag dort verbracht. Sandwich mit Salami, Kuchen und nen Apfelcake zum Nachtisch, sooooo lecker :) Am Folgetag haben wir uns einen Roller ausgeliehen und Jaaaa wir sind selbst gefahren. Natuerlich Automatikschaltung :) Erst bin ich ein ne Runde allein ums Hotel und dann mit der Susi einfach losgeduest, spaeter haben wir gewechselt und nun sind wir kleine Profifahrer. Mitten auf der Strasse, nach ca. 2km Fahrt, kam ne junge Kirsche und fragte uns "Where are you from?" Mitten im Fahren antworteten wir natuerlich.

Da wir noch nicht genau wussten wo wir hinwollen, meinte sie wir koennen ihr folgen und nach 15 Minuten kamen wir an den Marmorbergen an. Wahnsinn, was alles aus Marmor hergestellt wird und was davon wieder auf Motorraedern transportiert wird.
An einem Tag sind wir auch mit dem vom Hotel fuer umsonst gestellten Fahrraedern ne Runde gefahren. Waren zwar froh, dass diese nicht auseinander gefallen sind, aber hat sich auf jeden Fall gelohnt... durch Kuhherden, vorbei an Maerkten und am Strand.
Hoi An, wie gesagt, ist eine Schneiderstadt. Man kann sich wirklich ALLES schneidern lassen. Such dir ein Bild von nem Kleid aus und exakt das Gleiche bekommst du massgeschneidert. Ich hab mir auch nen Anzug schneidern lassen und ein paar Schuhe. Leider mussten wir aber wieder ne schlechte Erfahrung machen, denn Susi Schuhe entsprachen nicht dem, was wir bestellt hatten und naja nach langen Hin und Her und zahlreichen Diskussionen ist der Typ einfach abgehauen (um es sehr kurz zu fassen) Die Vietnamesen sind einfach, wenn es ums Geld geht, gerade in den Staedten erbarmungslos. Manchmal koennt ich denken der Tourismus kann denen gar nicht gut tun.
Nach Hoi An gings wieder mit dem Nachtbus weiter nach NHA TRANG und endlich wieder Sonne und Strand (hatten das schon alles sehr vermisst) Hotel wieder toll und guenstig. Ich muss sagen, dass der vietnamesische Kaffee, der beste ist, den ich bisher getrunken habe. Echt toll im Geschmack. Oft wird hier statt normaler Milch diese suesse Milch benutzt, wie wir sie frueher bei den Tschechen geholt haben, lecker :) Am Strand kann man auch immer viel Obst kaufen. Die Frauen laufen mit ihren Koerben den ganzen Tag am Strand auf und ab. An einem Tag mussten wir miterleben, wie eine Verkaeferin sich vor der Polizei verstecken musste,natuerlich gerade,als wir was kaufen wollten. Da wir in einer kleinen Duene sassen, konnte sie sich bei uns ganz gut verstecken. Da diese Verkaeuferinnen ja alles an der Steuer vorbei verkaufen, nehmen die Polizisten denen teilweise ihre Koerbe weg und verjagen sie vom Strand. Wir muessen aber sagen, WENN die Polizei das immer so ernst meint und mal RICHTIG schauen wuerde, haette sie bei solchen Aktionen auch mehr Erfolg... :)

In Nha Trang haben wir erneut Fahrraeder ausgeliehen und sind quer durch die Stadt und auch quer durch den Verkehr. Man bekommt halbe Herzstillstaende, wenn so ein riesen LKW neben einem hupt!!! Allgemein der Verkehr macht einen verrueckt. Es gibt eigentlich keine Verkehresregeln. Bei Rot an der Ampel, in die entgegengesetzte Richtung wird gefahren, Licht gibt es abends kaum, Helme sind meistens ein Fremdwort und nur eine Person bzw. zwei auf dem Roller sind auch zu einfach, am besten fuenf, also Mama, Papa und Kiddies ABER fast immer mit Mundschutz, das scheint eher Pflicht zu sein :) Kann ich aber auch bei der Luft hier, vor allem in den Staedten auch gut verstehen. Auf den Strassen kann man kaum atmen.
Als wir mit dem Rad durch Nha Trang sind, haben wir wieder an einer der zahlreichen Strassenkuechen gegessen (haben uns aber wieder unwillkommen gefuehlt) Haben uns "wieder" :) nen Tempel angeschaut UND den Riesenbuddha, der war krass.